Rucksack mit Rückenprotektor

Protektoren-Rucksäcke liegen nicht nur bei Mountainbiker im Trend in Bezug auf die Sicherheit, der  Rückenprotektor mit Rucksack  ist auch bei allen anderen Radfahrern ein Sicherheits-Pluspunkt.

Bei möglichen Stürzen wird das Rückenmark geschont, die wichtige Verteilerzentrale des Körpers wird so weit wie möglich abschirmt. Die Hersteller entwickeln immer neue Modelle, das CE-Prüfsiegel muss so auf dem Artikel platziert werden, dass es gut sichtbar ist. Für den Gelände¬sport gibt es keine separate Prüfnorm, alle Rückenprotektoren werden nach der Motorrad-Norm EN 1621-2 geprüft. Stürze auf dem flachen Asphalt sind mit dem Mountainbike eher selten, plötzlich auftretende Unebenheiten gehören zu den wichtigsten Ursachen beim Sturz. Stärkere Prellungen lassen sich mit dem passend ausgesuchten Rückenprotektor weitgehend vermeiden.

Je nach Modell wird die Aufprallenergie um bis zu 92 % reduziert, Schaum-Protektoren arbeiten fast wie ein Tennisball. Mikroskopischen Bläschen verformen sich bei einem Sturz und fangen die Aufprallenergie ab, danach nehmen sie wieder die bisherige Form an.

Mit dem Rückenprotektor den Sicherheitslevel erhöhen

Der Protektor am Rucksack ist immer da, wenn er rechtzeitig installiert worden ist. Ein Busch, der die Wucht des Aufpralls abfängt, ist nicht immer zur Stelle. Wer sich nicht auf das Glück, bei einem Sturz einen Busch als Aufprallschutz zu finden, verlassen möchte, wählt einen Protektor für den Rucksack aus. Soft-Protektoren sind besonders leicht und wird in unterschiedlichen Arten angeboten, so dass jeder sein Wunschmodell finden kann. Der EPS-Protektor besteht überwiegend aus expandiertem Polystyrol (EPS), der Nachteil besteht darin, dass nach einem Aufprall nicht wie bei Schaum-Protektoren die bisherige Form wieder angenommen wird. Der EPS-Protektor muss aus diesem Grund nach einem Unfall ausgetauscht werden. Bei den Schaumstoff Protektoren wird oft Polyurethan-Schaum verwendet, die luftgefüllten Bläschen sind so flexibel, dass sie nach der Verformung jederzeit die Ausgangsform wieder annehmen können. Bei sehr schweren Stürzen sollte der Protektor vorsichtshalber ausgetauscht werden.

Der Armourgel-Protektor als Alternative

Hochwertige Silikon-Flüssigkeit ist die Basis für den Armourgel-Protektor und kein verformbarer Schaumstoff. Die S-Zellen-Form sorgt für eine Entschleunigung der Aufprallkraft beim Sturz. Extreme Hitze oder Temperaturen bis minus 20 Grad machen dem Armourgel-Protektor nichts aus. Ein Backpack mit eingebautem Protektor wird neben den Radfahrern auch von Skifahrern verwendet. Nur wenn die Wirbelsäule und der gesamte Schulter- und Lendenbereich mit dem Protektor gut abgedeckt ist, kann die Protektor bei einem späteren Sturz schützen. Das Verrutschen des Artikels wird durch einen Hüftgurt verhindert, die Prüfnorm EN 1621-2 greift auch bei der Zertifizierung von Ski-Protektoren für den Rucksack.

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