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Herzlichst Petra

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Rezension – Die Strippenzieher

07. März 2010 | 11:45

Broschiert: 238 Seiten
Verlag: Schardt;
Auflage: 1., Aufl. (Dezember 2009)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3898414973
ISBN-13: 978-3898414975

Der Autor:

Hartmut Rißmann, Jahrgang 1954, lebt in Hermannsburg und ist Mitglied im Syndikat, der Vereinigung deutschsprachiger Krimi-Autoren. In seinen Kriminalromanen erzählt er von Begebenheiten, die wahre deutsche Geschichte sind. Bisher sind acht Bücher von Hartmut Rißmann im Schardt Verlag erschienen.

Klappentext:

In Deutschland wird ein Krankenhaus gebaut. Eine Großbaustelle in einer Kleinstadt. Ein gestandener Elektrohandwerksmeister schickt seine Mitarbeiter zum Strippenziehen, doch nichts läuft reibungslos. Sitzen die wahren Strippenzieher ganz woanders?

Eine wahre Geschichte.

Die “Geschichte” beginnt im Jahre 1974. Durch Zufall begegnet der Autor genau den Leuten, um die sich dieses Buch dreht. Nämlich dem Elektrohandwerksmeister Heinz Hannen mit seinen Mitarbeitern auf einem Betriebsausflug in der Nähe von Hermannsburg. Durch einen kleinen Unfalls eines der Mitarbeiter kommt man kurz ins Gespräch und geht dann wieder seiner Wege. Nach einem Jahr etwa begegnen sich, rein zufällig, der ehemals verletzte Mitarbeiter Holger Findermann und der Autor Hartmut Rißmann in der Nähe von Hermannsburg wieder und kommen ins Gespräch. Holger Findermann erzählt dem Autor des Buches wie es der Fa. Hannen im letzten Jahr ergangen ist.

1974 – die Fa. Hannen nimmt an einer Ausschreibung für die Elektroarbeiten am neu zu bauenden Weser-Krankenhaus in Germburg teil und bekommt für einige Gebäudeteile den Zuschlag. Man freut sich, bringt dieser Auftrag doch gutes Geld ein. Ziemlich schnell nach Arbeitsaufnahme beginnen aber schon die Probleme. Es fehlen Pläne mit genauen Angaben was wo verlegt werden muß. Schalttafeln können nicht gebaut werden, weil auch hier genaue Pläne fehlen usw. usw. Immer wieder müßen die Mitarbeiter der Fa. Hannen improvisieren bzw. an anderen Stellen mit dem arbeiten anfangen. Und immer öfters müssen Nachträge geschrieben werden mit Arbeiten für die die Fa. Hannen eigentlich gar nicht zuständig war, es aber trotzdem machen mußte. Und immer wieder hieß es: Die und die Arbeiten dürfen aber so nicht auf der Schlußrechnung auftauchen. Und genauso oft bekam Heinz Hannen zu hören: Machen Sie erstmal, über den Rest reden wir dann später.

Fast von Anfang ist klar, das das Krankenhaus nie zum gewünschten Termin fertiggestellt sein würde. Zum einen weil die linke Hand nicht weiß was die rechte tut und zum anderen weil es an allen Enden hakt. Da muß Marterial bestellt werden, weil die Preise gerade günstig sind. Und das wo eigentlich keiner genau weiß ob auch die bestellte Menge ausreichend bzw. evtl. sogar zuviel ist. Die Fa. Hannen tut ihr Bestes. Aber wie sollen sie arbeiten, wenn sie keine schlüssigen Pläne bekommmt. Pläne in denen alles eingezeichnet ist, was von Belang ist. Das Staatshochbauamt verweist auf die Architekten. Die Architekten auf das Staatshochbauamt. Die Fa. Hannen ist bereit selbst Pläne zu erstellen bzw. fehlendes einzuzeichnen damit diese an Schaltkästenhersteller weitergeleitet werden können.

Da werden Küchengeräte wie zum Beispiel die Abzugshauben geliefert und von der Fa. Hannen erwartet das die diese anschließen. Steht aber nicht in deren Auftrag. Da werden in Duschräumen Leitungen verlegt bevor der Fliesenleger kommt und plötzlich heißt es da müssen aber andere Kabel und Steckdosen rein. Heinz Hannen verweist immer wieder auf fehlende Pläne bzw. auf den Auftrag an den er sich hält und den er so wie es geschrieben steht, ausführt.

Einer anderen, ebenfalls an dem Bau arbeitenden Elektrofirma, geht mittendrin das Geld aus. Sie bekommen kein Marterial mehr geliefert. Dieses soll die Fa. Hannen bestellen, damit die andere Firma weiterarbeiten kann. Die Rechnung dazu soll direkt an den örtlichen Bauleiter geschickt werden. Ohne Umwege und ohne jemand anderem davon zu erzählen. Es bleibt aber nicht bei diesem einen Mal. Der Bauleiter kommt mehrmals mit diesem Anliegen zu Heinz Hannen. Irgendwann ist diese andere Elektrofirma dann insolvent und kann ihre Arbeiten nicht weiter ausführen. Hier muß dann die Fa. Hannen einspringen und die Restarbeiten ausführen. Restarbeiten? Beim überprüfen der Anlage stellt man fest die diese andere Firma eigentlich gar nichts bzw. nichts richtig gemacht hat. Wohl wurden aber fleißig Rechnungen geschrieben und auch bezahlt. Die Fa. Hannen steht vor einem großen Problem. Denn die Arbeiten müssen gemacht werden. Allerdings können keine weiteren Rechnungen geschrieben werden für die Aufträge dieser anderen Firma. Den die gibt es ja schon. Probleme über Probleme. Wird sich doch noch alles zum Guten wenden? Oder steckt die Karre schon viel zu sehr im Dreck?

Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen und möchte hier nicht zu viel verraten. Hartmut Rißmann hat eine sehr gute Schreibweise die sich leicht und flüssig lesen lässt. Ich war am Anfang nicht sicher ob dieses Buch bzw. dieser Inhalt etwas für mich ist. Aber gleich am Anfang merkte ich das dies eine sehr packende Geschichte ist. Man ist förmlich hautnah dabei auf diesem Bau und bei Besprechungen und manchmal möchte man selbst gewissen Herren seine Meinung sagen.

Gerade jetzt in dieser Zeit, man denke nur an den U-Bahnbau in Köln, bei dem einiges schief gelaufen ist, ist “Die Strippenzieher” aktueller denn je. Mein Fazit: sehr lesenswert.

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Abgehakt: Literatur & Rezensionen

Rezension – Goethes Katze

25. Februar 2010 | 13:31

Goethes Katze. Oder: Dichtung und Wahrheit.
Roman von Svend Leopold
Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
Verlag: edition tieger im Autorenhaus-Verlag; Auflage: 1. (31. Januar 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3866710615
ISBN-13: 978-3866710610

Klappentext:

“Ein Stück Lebensgeschichte Goethes, aus der Katzenperspektive erzählt. Eine amüsante Lektüre für Goethe- und für Katzenfreunde.” Die Zeit

Amüsant ist dieses Buch auf jeden Fall. Und für Katzenfreunde sowieso. Und ja, man erfährt auch das ein oder andere Detail aus dem Leben Goethes. Aber ob man dafür unbeding Goethefreund sein muß, lass ich mal dahingestellt.

Goethes Katze ist der Sohn der Schoßkatze von Kaiserin Josephine, seinerzeit die Gemahlin von Napoleon Bonaparte, einziger Überlebender aus einem Wurf süßer Kätzchen die alle durch Napoleon selbst ums Leben kamen. Sobald er einem Kätzchen ansichtig wurde, wurde das arme Wesen getreten und flog im hohen Bogen in den Kamin wo es verbrannte. Leider erfährt der Leser nicht ob nicht seitens der Kaiserin der Versuch unternommen wurde diese Kätzchen zu retten. Goethes Katze lebte zusammen mit seiner Mutter in einem Nähkästchen der Kaiserin, in dem sich auch ein Buch vom werten Goethe aus Weimar befand. Goethes Katze hat es immer verstanden Napoleon aus dem Weg zu gehen um so dem gleichen Schicksal wie seinen Geschwistern zu entgehen. Nichtsdestotrotz fühlte sich der junge Kater von Napoleon angezogen und bewunderte diesen für seine Kriegslust und der Tatsache das Napoleon für Witwen und Waisen gefallener Soldaten sorgte. Bei der nächsten Gelegenheit, als Napoleon wieder in den Krieg zog, folgte der junge Kater den Soldaten und damit natürlich auch Napoleon. Er versteckte sich oft im Proviantwagen und ließ es sich gut gehen. Es war eine lange Reise mit vielen Schlachten und der kleine Kater sinnierte über eben diesen Umstand und bewunderte Napoleon, der den Befehl keine Häuser zu plündern und den Überlebenden eines Ortes ein Haar zu krümmen. Wer diese dennoch tat wurde sofort hingerichtet. All die toten Soldaten, das donnern von Kanonenkugeln gefielen dem Kater. Er konnte sich kein besseres Leben vorstellen. Eines Tages gelang es ihm sogar ins Zelt von Napoleon vorzudringen. Dieser entdeckte die Katze, packte sie ins Nackenfell und schmiß sie kurzerhand vor die Tür. Wie freute sich da Goethes Katze. Der Kaiser hatte ihn berührt. Wenn auch auf eine unangenehme Art und Weise. Aber Berührung ist Berührung.

Irgendwann gelangte Napoleon mit seinen Mannen und der Katze auch nach Weimar. Der Kater erinnerte sich plötzlich an das Buch welches sich seinerzeit in dem Nähkästchen der Kaiserin Josephine befand und beschloss Goethe einen Besuch abzustatten. Dieses tat er dann auch im Gefolge einiger Soldaten. Sie drangen in das Haus Goethes ein, wurden aber durch einen markerschütternden Schrei der Haushälterin Christine an ihren bösen Absichten gehindert. Die Soldaten verließen unverrichterter Dinge das Haus Goethes. Der kleine Kater beschloß zu bleiben und sein Leben zu ändern. Statt Soldat wollte er jetzt lieber Dichter und Denker werden. Es dauerte auch nicht lang bis er Freundschaften mit anderen ansässigen Katzen schloß und sich einen Namen in der Gemeinde machte. Man hatte Respekt vor ihm. Und überall wo er auftauchte nannte man ihn nur Goethes Katze.

Eines Tages aber, er war gerade auf dem Heimweg, packte ihn jemand ins Genick, schmiß ihn einen Sack und nahm ihn mit. Weit, weit entfernt von Weimar fand sich Goethes Katze dann auf einem Bauernhof wieder, wo er vom Bauern schwer mißhandelt wurde. Man sperrte ihn in einen Schuppen, gab ihm nichts zu fressen und erwartete das er Mäuse fing. Widerwillig fügte sich Goethes Katze anfangs in sein Schicksal, bis ihm die Flucht gelang. Wie aber sollte er zurück nach Weimar finden? Hier beginnt eine lange, leidensvolle Odysee an deren Ende Goethes Katze seine Schwanzspitze und eine Pfote eingebüßt hat.

Das Buch liest sich sehr leicht obwohl Goethes Katze teilweise Gewalt verherrlicht. Dennoch hat man beim lesen nie das Gefühl, das das jetzt etwas Schlimmes ist. Es gehört einfach zur Geschichte, die erzählt wird, dazu. Am Ende des Buches sagt selbst Goethes Katze das dieses seine Memoiren sind, er aber nicht sagen wird was davon jetzt wahr ist und was gelogen. Dichtung oder Wahrheit. Denn genauso lautet der Untertitel dieses Buches.

Ich kann ruhigen Gewissens dieses Buch weiterempfehlen. Eine tolle Lektüre, die sich angenehm lesen lässt.

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Abgehakt: Literatur & Rezensionen

Rezension – Die Spur auf dem Steg

20. Februar 2010 | 18:05

Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 2010)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 342321189X
ISBN-13: 978-3423211895

Über den Autor:

Lars Rambe ist Rechtsanwalt und lebt in Stockholm. Als er 2007 mit ›Die Spur auf dem Steg‹ seinen ersten Kriminalroman verfasst hatte, publizierte er ihn kurzerhand selbst. Die Verkaufszahlen sprengten jede Erwartung.

Klappentext:

Jedes Verbrechen verlangt nach Sühne.

Ein bestialischer Mord erschüttert das schwedische Städtchen Strängnäs. Die Spuren führen zurück in die Vergangenheit: Vierzig Jahre zuvor gelang einem Insassen der dortigen Nervenklinik mitten in der Nacht während eines verheerenden Schneesturms die Flucht. Am nächsten Morgen fand man ihn und eine junge Frau ermordet und festgefroren im Eis…

Das Buch beginnt in 1965, in dem Moment als der nervenkranke Göran Svensson bemerkt das seine Zimmertür nicht verschlossen ist. Massiv unter Druck gesetzt von bösen Briefen die er erhalten hat, beschließt er zu fliehen. Am nächsten Morgen wird er zusammen mit einer jungen Frau tot auf dem Eis gefunden.

40 Jahre später stößt der Reporter Fredrik Gransjö bei der Recherche zu einer Artikelserie über den Ort Strängnäs auf den Doppelmord von 1965 der nie aufgeklärt wurde. Er beschließt mit genau dieser Geschichte seine Serie zu beginnen und veröffentlich sie in der Lokalzeitung. Damit bringt er, ohne es zu wollen, einen Stein ins Rollen, der kaum noch aufzuhalten ist. Ein weiterer Mord geschieht. Hat dieser Mord etwas mit dem zu tun, was vor 40 Jahren geschah?

Von diesem Buch war ich, ehrlich gesagt, enttäuscht. Ich hatte mir mehr versprochen. Da wird besonders hervorgehoben, das dieses Buch alle Erwartungen und Verkaufszahlen sprengte. Das mag sein. Aber dann sollte man vielleicht darüber nachdenken wie viele von diesen Büchern wohl verkauft wurden. Nun, das weiß ich nicht. Ich vermute aber viel weniger als man vielleicht glaubt. Dann mag die Aussage richtig sein.

Noch nie habe ich mich mit einem Buch so schwer getan es zu lesen. Bis zur letzten Seite wartete ich vergebens das es mich doch noch packt. An diesem Buch fehlt einfach der Biss. Auch kann ich nicht behaupten das der Autor so etwas wie Spannung aufbaut. Dazu wechselt die Geschichte zu oft von der Vergangenheit zur Gegenwart und umgekehrt. Teils ist das Buch auch etwas verwirrend geschrieben. Da wird dann von Personen erzählt und was sie tun ohne diese beim Namen zu nennen. Das macht es nicht gerade einfach beim lesen.

Mein ganz persönliches Fazit: Lars Rambe sollte bei seinem Beruf bleiben – Rechtsanwalt. Zum Autor taugt er nicht wirklich. Von mir persönlich wird er keine zweite Chance bekommen.

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Abgehakt: Literatur & Rezensionen

Zwischenbilanz – Die Spur auf dem Steg

05. Februar 2010 | 16:55

Seit einigen Tagen bereits liegt neben meinem Bett das Buch “Die Spur auf dem Steg” von Lars Rambe. Ein hochgelobtes Buch dessen Verkaufszahlen möglicherweise nicht sehr hoch waren. die Erwartungen sprengten. Dieser Krimi ist der erste des schwedischen Rechtsanawalt Lars Rambe. Da Lars Rambe nicht warten wollte bis er einen geeigneten Verlag gefunden hat, verlegte er sein Buch kurzerhand selbst.

Das Buch beginnt in der Vergangenheit – 1965 – mit dem Ausbruch aus einer psychiatrischen Klinik in Strängnäs (Schweden) und 2 Toten auf dem Eis. Dieser Fall konnte nie aufgeklärt werden. 40 Jahre später bringt ein Journalist eine Serie über den Ort in der Tageszeitung heraus und weckt damit bei einigen Personen unangenehme Erinnerungen.

Ich habe dieses Buch jetzt bis zur Hälfte gelesen. Ehrlich gesagt hat es mich bislang nicht gepackt. Eigentlich brauche ich selten mehr als eine Woche bis ich ein Buch gelesen habe. Dieses scheint eins der wenigen zu sein bei denen es länger dauert. Aber – ich bin ja noch nicht am Ende. Möglicherweise wird es ja doch noch richtig spannend für mich. Das das Buch von Anfang an fesselt, kann ich persönlich allerdings nicht bestätigen.

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Abgehakt: Literatur & Rezensionen

Die Spur auf dem Steg

26. Januar 2010 | 12:14

Heute kam ein Rezensionsexemplar bei mir an. Freue mich riesig, denn es ist ein schwedischer Krimi. Das Buch heißt “Die Spur auf dem Steg” und ist von Lars Rambe. Es geht um einen bestialischen Mord dessen Spuren bis weit in die Vergangenheit reichen. Ich bin gespannt auf das Buch und kann es gar nicht abwarten, es zu lesen.



Abgehakt: Literatur & Rezensionen

Rezension – Drachentränen

13. Januar 2010 | 20:04

Produktinformation
Taschenbuch
Verlag: Heyne (1997)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453124316
ISBN-13: 978-3453124318

Dean Koontz, 1945 in Pennsylvania geboren, lebt mit seiner Frau in Kalifornien. Seine Romane wurden in viele Sprachen übersetzt undninternational zu Bestsellern. Weltweit wurden bislang an die 400 Millionen Exemplare seiner Bücher verkauft.

“Dean Koontz ist ein Meister unserer dunkelsten Träume.”
The Times

Ich muß zugeben das ich vor diesem Roman noch nie etwas von Dean Koontz gehört hatte. Drachentränen fand ich auf einem Wühltisch im Supermarkt. Immer auf der Suche nach guten Büchern las ich mir den Buchrücken durch und dachte: das ist es. Das nimmst du mit. Ich habe es nie bereut. Inzwischen ist Dean Koontz einer meiner Lieblingsautoren.

“Im Morgengrauen bist du tot!” Diese Worte mußte sich der Polizist Harry von einer zwielichtigen Gestalt sagen lassen. Allerdings ist Harry nicht der Typ der am nächsten Tag tot sein wollte. Es war wohl einfach nicht sein Tag. Schon am Vormittag mußte er jemanden erschießen, dabei wollte er doch nur mit seiner Partnerin Conny frühstücken.

Aus rätselhaften Anfängen entspinnt sich ein Kampf zwischen Harry und seinem unnatürlichen Widersacher. Mächtig und ausgestattet mit übernatürlichen Kräften beginnt dieser systematisch damit Harry fertig zu machen. Für Harry keine leichte Aufgabe, denn dieser “Gegner” taucht plötzlich aus dem Nichts auf und ist genauso schnell wieder verschwunden.

Nur durch Zufall treffen Harry und Conny auf einen Penner der eine haarsträubende Geschichte erzählt. Außerdem sind da plötzlich noch ein Hund und eine obdachlose Frau mit ihrem Kind, die ähnliches berichten wie der Penner. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg das Übel zu beseitigen.

Dean Koontz schafft es schnell Spannung aufzubauen und diese auch über das gesamte Buch zu halten. Mit Drachentränen ist ihm eine Mischung aus Krimi, Thriller und Horror gelungen.

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Abgehakt: Literatur & Rezensionen

Rezension – Die Lügenfrau

02. Januar 2010 | 19:33

Produktinformation
Taschenbuch
Verlag: Aufbau Tb (2002)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3746618347
ISBN-13: 978-3746618340
Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,4 x 3,4 cm

Philippa Gregory hat Geschichte und englische Literatur des 18. Jahrhunderts studiert. Sie arbeitete als Journalistin und für BBC Radio, bevor sie freie Schriftstellerin wurde. Philippa Gregory lebt mit ihrer Familie in Sussex.

Die Lügenfrau ist der erste Roman den ich von Philippa Gregory gelesen habe. Aber es werden weitere folgen, denn diese Autorin schafft es mühelos ihre Leser in den Bann ziehen. Die Lügenfrau ist ein Roman, den man erst aus der Hand legt, wenn die letzte Seite gelesen ist.

Die erfolglose Literatin Isobel ist in finanziellen Schwierigkeiten. Ihr letzter Roman verkaufte sich schlecht und nun weiß sie nicht wie sie sich und ihren kranken Mann Philip über die Runden bringen soll. Längst sind alle Ersparnisse aufgebraucht, neues Geld nicht in Sicht. Ihrem Mann erzählt sie nichts von dieser Situation.

Isobel fährt mit dem Zug nach London um ihren Agenten Troy zu treffen. Dieser sagt ihr frei heraus, das Isobel mit ihren Romanen kaum noch eine Chance hat gutes Geld zu verdienen, da diese zu anspruchsvoll sind. Troy schlägt ihr vor Bücher für die Masse zu schreiben, aber Isobel weigert sich. Sie möchte ihre Romane nicht auf Kaufhaustischen sehen. Dazu ist ihr auch ihr guter Name zu schade. Troy macht Isobel den Vorschlag unter Pseudonym einen Roman zu veröffentlichen. Anfangs sträubt sich Isobel, aber dann kommen ihr erste Gedanken für einen solchen Roman in den Kopf die sie Troy mitteilt. Troy ist begeistert. Isobel fährt zurück nach Hause, erzählt ihrem Mann nichts davon das der fällige Scheck sehr klein ausgefallen ist. Und sie erzählt auch nichts von dem neuen Roman den sie schreiben wird. Philip würde es nicht verstehen.

Einige Wochen später fährt Isobel mit dem fertigen Manuskript zu Troy nach London. Dieser ist begeistert von dem Roman. Gemeinsam mit Isobel erfindet er Zelda. Eine blonde, mondäne Erscheinung die fortan als Autorin fungieren soll. Troy macht sich auf die Suche nach geeigneten Verlagen, läd diese ein und stellt das Buch vor. So gut, das bereits einige Tage später ein dicker Scheck auf dem Tisch liegt. Der Verlag, der das Manuskript gekauft hat möchte die unbekannte Autorin kennenlernen. Troy und Isobel gehen gemeinsam einkaufen um Zelda einzukleiden. Teure Kleidung und Schuhe, eine Perücke und ein perfektes Make Up verwandeln Isobel in Zelda.

Fortan lebt Isobel zwei Leben. Ihr eigenes, bescheidenes auf dem Land und das exklusive von Zelda, für die das Beste gerade gut genug ist. Zelda schlägt ein wie eine Bombe. Interviews, Fernsehauftritte – man reißt sich um Zelda. Kurz nach Veröffentlichung ihres ersten Romanes wird klar, das es eine Fortsetzung geben muß. Isobel macht sich an die Arbeit und liefert das Manuskript bei Troy ab. Einige Tage später allerdings muß Isobel feststellen, das Troy verschwunden ist.

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10. März 2010, 21:02
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