Herzlichst Petra
P.S.: Ab sofort findest du meine Blogroll oben im Header.
Und ganz neu: mein Gewinnspielblog. Schau doch mal rein.
Mein Name ist Flöckchen. Auch genannt Flöcki, Dicker, dickes Geschoss, Kampfkater. Geboren wurde ich am 19. Juli 1999 in Willich-Anrath. Die Dosine meine Mutter war mit meiner Dosine befreundet. Ich bin der Erstgeborene von 4 prachtvollen Brüdern und damit der große Bruder von Stiefelchen.
Meinen Namen habe ich bekommen, weil ich soviel Weiß in meinem Fell habe und meine Dosis der Meinung waren, ich sehe aus wie eine Schneeflocke. Aber der Name, der geht ja mal gar nicht. Ich bin schließlich ein Kater.
Eigentlich sollte ich ja ein ganz anderes zu Hause bekommen, nämlich bei den Nachbarn meiner jetzigen Dosine. Aber an dem Tag, als wir abgeholt wurden um in unser neues Zuhause zu ziehen, teilte die Nachbarin mit, das sie doch lieber keine Katze haben möchte. Naja, meine Dosine hat nicht lange überlegt und mich dann behalten. Darüber war ich doch sehr froh.
In unserem neuen Heim gefiel es mir ganz gut. Trotzdem fingen die Dosis irgendwann an alles in Kartons zu packen. Dabei wurde jeder Karton tausendfach vor dem zumachen kontrolliert ob mein Bruder oder ich nicht mit drinsitzen.
Aber war toll in der neuen Wohnung. Naja, am Anfang noch nicht. Dosine sagte ständig was erst kastrieren, dann könnt ihr raus. Keine Ahnung was sie damit meinte. Aber kurz danach packte sie uns in unsere Box und fuhr mit uns zu einem ganz netten Mann. Der hat uns gepiekst, was gar nicht weh getan hat und dann weiß ich nur noch das ich komischerweise zu Hause war als ich aufwachte. Frag mich bloß nicht was dazwischen passiert ist, ich habe keine Ahnung.
Es muß wohl was mit diesem kastrieren zu tun gehabt haben, denn kurze Zeit später ließen die Dosis die Terrassentür offen und wir konnten in den Garten gehen. Boh ich sage dir, da gab es soviel zu entdecken. Aber laut war es. So laut, das ich sofort wieder reingegangen bin und mich nicht mehr traute auch nur eine Pfote rauszusetzen. Dosi meinte, das liegt sicher an den Arbeitern. Nebenan wurde nämlich noch gebaut und auf einer großen Wiese hinterm Haus stand ein Kran und laufend kamen Betonmischer und solche Sachen.
Naja, erst spätabends, als endlich Ruhe eingekehrt war und Stiefelchen und ich sicher waren, das das jetzt erstmal so bleibt, sind wir wieder in den Garten gegangen. Von Tag zu Tag wurden wir mutiger. Naja, Stiefelchen ein wenig mehr als ich, muß ich zugeben. So blieben wir auch immer öfters länger fort. Aber immer nur spätabends. Bevor morgens der Baubetrieb wieder losging, waren wir zurück und blieben in der Wohnung bis es wieder ruhig wurde.
Das war eine tolle Zeit da draußen. Kaum Autos auf der Straße unterwegs, die war sowieso auf der anderen Hausseite wo wir nie hingingen. Dafür jede Menge Wiesen und kleinere Teiche. Da konnte man sich als Kater so richtig austoben. Und Mäuse gab es. So kleine. Wenn ich Glück hatte, hab ich sogar eine erwischt und nach Hause gebracht. Die Dosis fanden das zwar nicht so toll, aber das war mir egal. Ich hab die ja nur zum spielen mitgebracht. Ok, manchmal hab ich die auch gefressen – wenn ich sie denn wieder gefunden habe. Naja, meist sind mir die Mäuse im Esszimmer entwischt. Ich habe nur nie gesehen wohin! Dosine meinte immer ich sitze vorm falschen Schrank, dort wäre die Maus nicht. Und warum Dosine oft mit einem einzigen Schuh von Dosi (der die immer im Esszimmer stehengelassen hat) nach draußen ging, weiß ich auch nicht. Auch nicht, warum Dosine kurz danach den Schuh wieder dahin stellte, wo der vorher auch stand. Irgendwann hab ich dann keine Maus mehr gefangen. Nein, wirklich nicht. Das hat Stiefelchen für mich übernommen. Es ist doch viel einfacher seinem Bruder eine Maus abzunehmen als selbst zu fangen.
Ja, und mit der Zeit wurden wir älter und gingen nicht mehr so oft nach draußen. Vielleicht war das der Grund warum Dosine vor 3 Jahren wieder anfing Kartons zu packen. Denn jetzt können wir gar nicht mehr raus. Dosine sagt wir wohnen im 2.OG und wer soll denn ständig runterlaufen und die Tür aufmachen. Keine Ahnung was die damit meint – 2.OG. Ist auch egal, denn ich fühle mich hier wohl und mir fehlt es nicht, das ich nicht mehr raus kann. Manchmal sitz ich dafür auf den Balkon und schaue an den Seiten durch die Gitter. Und dieses Jahr war ich sogar ganz mutig. Ich habe mich endlich, nach 3 Jahren, getraut auf den Katzentisch zu springen und von ganz oben (ganz schön hoch *zitter*) nach ganz unten zu schauen.
Ich hab halt Höhenangst. Aber erzählt das bloss nicht meinen Freunden. Die müssen das nicht wissen. Und auch bei Gewitter sitz ich am liebsten in der Küche unterm Schrank. Oder wenn es draußen knallt, dann bleib ich da sogar einige Tage sitzen. Silvester nennt Dosine das.
Und warum bin ich trotzdem Boss? Weil ich so groß und stark bin. Dosine sagt immer: Kampfkater mit fast 10kg Kampfgewicht. Sobald sich die anderen mal streiten, bin ich da und greife ein. Auch wenn sich nur mal jemand weh getan hat. Der oder diejenige kriegt trotzdem eine von mir gewatscht. Sicher ist sicher. Ich muß jetzt nur auf diesen Jungspund Garfield aufpassen. Der versucht mit allen Mitteln mir meinen Posten streitig zu machen. Aber so schnell wird ihm das nicht gelingen.
Was gibt es sonst noch von mir zu erzählen? Ich bin eigentlich ein ganz ruhiger. Am liebsten schlafe ich den ganzen Tag. Ich liebe es mich auf den Rücken zu schmeißen, damit mir ganz kräftig der Bauch gekrault wird. Für Spielen kann mich eigentlich keiner begeistern, egal wie verlockend Spielzeug auch ist. Weil, da muß man sich BEWEGEN. Nein, das geht ja mal gar nicht. Dafür bin ich beim fressen ziemlich pingelig. TroFu gibt es einige Sorten die ich mag. Bei NaFu schlecke ich, wenn überhaupt, höchstens die Jellie ab. Fressen würde ich niemals aus der Dose. Bäh.

Mein Name ist Stiefelchen, weil ich hinten weiße Stiefel anhabe und vorne weiße Schuhe. Ansonsten bin ich getigert und wie mein Bruder kräftig gebaut. Aber immerhin wiege ich nur knapp 9kg. Wie mein Bruder Flöckchen wurde ich am 19. Juli 1999 in Willich-Anrath geboren und bin der Jüngste von 4 Brüdern. Und da Flöcki ja schon einiges erzählt hat, brauche ich jetzt nicht zu schreiben wie wir zu unserer Dosine kamen. Einmal reicht ja auch.
Außer Stiefelchen nennt man mich auch Stiefel, Kerlchen oder Killer. Als Freigänger war nichts und niemand vor mir sicher. Je größer die Beute desto besser. So manche Ratte habe nach Hause gebracht. War echt lustig wenn Dosine dann immer anfing zu schreien und auf dem Tisch saß. Ihr müsst wissen, das Dosine vor nichts Angst hat – aber vor Ratten.
Ja, aber auch Maulwürfe habe ich gern gefangen. Das hat den Gartenbesitzern in der Nähe sicher gut gefallen. Nur gefressen hab ich die nicht. Dosine sagte immer, schade, die sehen so putzig aus. Mir egal, es ist Beute und die muss gefangen werden. Eines Tages entdeckte die Dosis sogar eine dicke, fette Kröte in ihrem Wohnzimmer. Ich hab natürlich niemanden verraten, das ich die mit nach Hause brachte. Vögel mochte ich auch gern. Mindestens so groß wie eine Taube mußten die sein. Einmal hatte ich weniger Glück. Da war es eine Jungdrossel. Dumm nur, das Dosine mir die weggenommen hat. Und noch dummer, das Dosine fortan sich um “mein” Futter kümmerte. Sie gab dem Vogel zu fressen, setzte es in einen Käfig und wenn wir, mein Bruder und ich, nicht im Raum waren, durfte die Drossel sogar in der Wohnung frei fliegen. War nachher ganz zahm der kleine Kerl. Vielleicht schreibt Dosine die Geschichte von dem Vogel ja mal auf. Aber nicht hier, das hier ist mein Artikel.
Ich bin an und für sich ein ganz lieber Kater. Und eigentlich sollte ich ja an 2. Stelle stehen. Aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, das ich immer der Letzte in der Rangfolge bin. Weiß gar nicht warum.
Also, mir geht es hier an und für sich auch ganz gut, obwohl ich nicht mehr raus kann. Nur in der ersten Nacht in dieser Wohnung hab ein wenig Rabatz gemacht. Naja, war vielleicht doch etwas mehr, weil Shana, die Mini-Dosine, mich ins Badezimmer einsperrte, weil keiner schlafen konnte. Aber ich hab mich dran gewöhnt und sitze jetzt gern auf dem Balkon und schaue den Vögeln hinterher. Aber gegen eine Maus ab und zu hätte ich sicher nichts einzuwenden. Muß mal mit Dosine reden, das sie mir eine mitbringt.
Ich schmuse übrigens gerne und lang und ausgiebig. Am liebsten wenn es MIR passt. Blöd nur das die Dosis dann oft sagen: jetzt nicht. Wenn ich nicht schlafe, dann spiele ich auch ab und zu mal. Naja, wenn die anderen wenigstens mit mir spielen würden. Machen die aber selten. Ich glaube niemand hat mich wirklich lieb. Obwohl Dosine immer sagt, das ich die Katze bin, die hier am meisten gestreichelt wird, kann ich das nicht glauben. Nee, keiner hat mich lieb.
Aber jetzt habe ich ja einen neuen Freund. Nämlich Pünktchen. Wo ich bin, ist auch das Baby nicht weit. Der darf sogar bei mir nuckeln, weil seine eigene Mama ihn ja nicht mehr ran lässt. Und mit Pünktchen spiele ich dann auch ab und zu mal.
Beim Futter bin ich nicht so mäkelig wie mein großer Bruder. Ob TroFu oder NaFu – ich nehm alles. Nur Wasser aus dem Napf? Ich bin doch nicht blöd. Irgendein Dosi macht mir immer den Wasserhahn auf. Heimlich natürlich, damit die anderen Dosis das nicht merken. Dazu braucht man sich nur in die Badewanne zu setzen. Oder ins Waschbecken. Das funktioniert auch.

Mein Name ist Peppino. Oder Peppinchen – wenn ich ganz lieb bin. Oder Zicke – was ich meistens bin. Wann ich geboren wurde, weiß ich leider nicht so genau. Aber das muß etwa im Mai 2007 gewesen sein. Das meine Dosine mich geholt hat, war ein unwahrscheinliches Glück für mich, denn ich war mehr tot als lebendig und wäre sicher bald gestorben wenn mich niemand mitgenommen hätte.
Meine Dosines (damals waren es noch 2) hatten sich überlegt, als Ausgleich, für die beiden Kampfkater noch ein Mädchen zu holen. Im Internet wurden sie schnell fündig, telefonierten mit meinen ehemaligen Besitzern und fuhren noch am selben Abend los um ein Baby auszusuchen. Als sie ankamen, liefen dort ganz viele “alte” Katzen rum. In der Wohnung dann purzelten mind. 25 Babys rum, dazu noch einige ganz frisch geborene die noch im Nest lagen. Die Dosines waren entsetzt, denn viele von meinen Geschwistern und Cousin und Cousinen sahen sehr krank aus. Dabei nannten sich diese Leute Tierschützer. Eine der Dosines nahm mich auf den Arm und ich kuschelte mich sofort hinein. Die Dosine war verliebt. Mal schnell unters Röckchen geschaut – ein Mädchen. Perfekt. Die muß es sein. Ich war glücklich als ich das hörte. Sehen konnte ich nichts, denn meine Augen waren total verklebt. Angeblich bin ich, ich war höchstens 6 Wochen alt, ins Klo gefallen!
Die andere Dosine hatte eine Cousine von mir auf dem Arm. Und plötzlich sagte sie etwas von “armes Mäuschen, ganz allein ohne Geschwister, dann nehmen wir 2″. Keine Ahnung was sie meinte. Aber als man mich in den Transportkorb packte, spürte ich, das meine Cousine bei mir lag. Das war toll, dann war ich nicht so allein. Wir sind gar nicht weit gefahren. Dosines meinten, wären keine 50km gewesen. In der neuen Wohnung angekommen, stellte man den Korb ins Wohnzimmer auf den Boden und öffnete ihn. Bambi war auch ganz mutig und kletterte sofort hinaus. Ich brauchte erstmal ein paar Minuten. Uns wurde gesagt, das wir nicht allein sind, sondern das es da noch 2 große Kater gab. Gesehen haben wir die allerdings in den ersten Tagen nicht. Wir haben sicher so schrecklich ausgesehen, das sich Flöcki und Stiefel sofort in die Küche verkrochen und 4 Tage brauchten, bis die sich wieder raustrauten.
Die Dosines haben uns, nachdem wir das Wohnzimmer schon inspiziert hatten, gezeigt wo das Klo steht. Das wurde aber auch langsam Zeit. Und dann brachten sie uns endlich an den Futternapf. Boh hab ich reingehauen. Konnte gar nicht genug bekommen. Soviel Futter. Und alles für mich. Ein ganz eigener Napf. Das kannte ich noch nicht.
Da es schon ziemlich spät war und die Dosines schlafen wollten, habe ich es mir mit Bambi auf dem Sofa gemütlich gemacht. Wir haben auch gar nicht geweint. Nur ich habe die halbe Nacht an der Tür gekratzt weil ich zu den Dosines wollte. Aber die haben einfach nicht aufgemacht. Am anderen Morgen sagte mir dann die eine Dosine der Raum wäre eine katzenfreie Zone. Was meinte sie wohl damit? Egal, weil ab und zu bin ich doch heimlich und schnell wie der Blitz da rein gehuscht. Natürlich habe ich mich sofort versteckt wo man mich nicht so schnell kriegen konnte. Inzwischen ist die eine Dosine aber ausgezogen und bei der anderen dürfen wir auch im Bett schlafen.
Meine Dosines fuhren am nächsten Tag schon wieder mit uns weg. Brachten die uns etwa wieder zurück? Das wollten wir nicht und haben bitterlich geweint. Als wir anhielten merkte ich, das der Weg doch ziemlich kurz war. Wo bin ich? Wir gingen in ein Haus wo uns eine nette Frau aus der Box holte. Die hat uns erstmal geknuddelt und auf die Stirn geküsst. Dann hat sie ein weiches, aber feuchtes Tuch genommen und meine Augen aufgemacht. Die Frau war erstaunt was da alles rauskam. Glaube Eiter oder so nannte die das. Ich bekam dann eine Salbe in die Augen und in den Po einen Pieks. Meine Dosines sollten mir jetzt eine Woche lang jeden Tag diese Salbe geben. Das haben die auch gemacht, aber gefallen hat mir das nicht. Ich habe mich natürlich gewehrt. Eine Dosine allein hat es nicht geschafft. Nur komisch das die beiden mich von dem Moment an fast nur noch Zicke gerufen habe.
Mir ging es bald besser und ich blühte auf. Jetzt bin ich eine schwarze Schönheit. Ohja, kannst du ruhig glauben. Ich bin auch immer lieb. Wenn ich irgendwo liege, wo ich nicht soll, und Dosine nimmt mich hoch, dann zeig ich immer ganz brav meine langen Krallen und meine weißen Zähne. Manchmal geb ich dann “Küßchen” in die Nase. Oder in die Wange. Dosine sagt dann immer ich soll nicht so zickig sein und das sie schon von oben bis unten zerkratzt wäre. Was meint sie nur damit?
Die beiden Kater habe ich ganz schnell um den Finger gewickelt, nachdem die sich wieder aus der Küche trauten. Es hat nich lange gedauert, da konnte ich mich an Stiefelchen ankuscheln und Flöckchen fing an mich zu putzen. Naja, mit Bambi haben die das auch gemacht. So, und da ich hier ja das Sagen habe (wenn Flöcki nicht wäre), habe ich beschlossen, der Schreibtisch gehört MIR. Soll Dosine doch sehen, wie sie an die Tastatur kommt. Hier lieg ich und hier bleib ich.
Spät Abends fange ich dann immer das Wohnzimmer zu inspizieren. Super schnell und super gründlich. Dosine behauptet dann immer, ich hätte meine 5 Minuten. Natürlich gucke ich überall nach. Am liebsten schaue ich ob oben an der Gardinenstange Staub liegt. Das ich dazu die Gardine zum klettern nehmen muß, ist ja wohl klar. Danach springe ich dann auf die Tür und laufe oben über den Rahmen damit ich auf die andere Seite komme, wo eine Kommode steht. Natürlich fege ich dann schnell wie der Blitz über den Schreibtisch. Wenn Dosine schneller ist als ich, schafft sie es sogar ihren Kaffee zu retten. *hihi*
Im März 2009 wurde ich Mama. Das war eine tolle Zeit. Natürlich war ich die beste Mama der Welt. Und Dosine sagt seitdem ich Mama geworden bin, bin ich richtig lieb und gar nicht mehr so dolle zickig wie früher.
Beim fressen geh ich über Leichen. Schließlich kann man alles fressen. Egal was es ist. Und immer. Morgen gibt es ja nichts mehr. Ich bin auch immer die Erste am Futtertrog. Trotzdem bin ich immer noch schlank. Liegt sicher an den Genen oder so. Und wenn irgendwo eine Tür, mit leckeren Sachen dahinter, geschlossen ist, bin ich garantiert die erste die in dem Raum ist sobald die Tür wieder aufgeht. Achja, wenn die Wohnungstür aufgeht, flitze ich schnell raus und ab die Treppe rauf. Und wehe es kommt jemand hinterher und holt mich zurück. Der lernt mich resp. meine Krallen aber kennen. Allerdings würde ich NIE freiwillig wieder rein kommen. Ist doch lustig da oben.
Plastiktüten lieb ich über alles. Das raschelt so schön wenn man da reinklettert. Aber das darf ich nur wenn Dosine dabei ist. Sie sagt, ist zu gefährlich sonst. Was bitteschön, soll denn an Plastiktüten gefährlich sein? Also wirklich, Dosine hat doch gar keine Ahnung.

Mein Name ist Bambi. Oder Rehlein. Oder die Zarte. Genau wie meine Cousine Peppino wurde ich etwa im Mai 2007 geboren. Und genau wie sie war und bin ich ganz froh hier bei Dosine ein ganz tolles, neues Zuhause gefunden zu haben. Im Gegensatz zu Peppino ging es mir noch ganz gut, ich war nicht krank, meine Augen völlig klar und Ok. Peppino tat mir schon sehr leid und ich bin froh das es sie noch gibt. Schließlich ist sie meine beste Freundin. Sie teilt sich mit mir den Schreibtisch.
Ich bin immer lieb und brav. Böse sein kann ich gar nicht. Und wie man kratzt und beißt weiß ich auch nicht. Aber selbst wenn ich es wüßte, artige Mädchen tun sowas nicht. Ich schlafe am liebsten den ganzen Tag im Puppenbett das noch im Zimmer der Mini-Dosine steht. Oder ganz oben auf dem Schrank. Immer so das mich niemand findet. Ich bin auch die einzige die am offenen Fenster sitzen kann, ohne den Versuch zu unternehmen, runterzuspringen. So blöd bin ich nicht, das ist nämlich ganz schön hoch.
Gefressen wird grundsätzlich was ins Schälchen kommt, oder was beim essen machen aus Versehen runterfällt, oder vom Teller wenn gerade keiner guckt. Ich bin da nicht wählerisch. Es schmeckt halt und ein klitzekleines bisschen sieht man es mir auch an. Aber nur ganz wenig.
Auch das Kinderkriegen hat mir nicht geschadet. Ich achte halt auf meine Figur und treibe nebenbei auch Sport indem ich gern den Kratzbaum rauf und runter jage. Apropo Jagd: Während sich meine Artgenossen hier manchmal echt dämlich anstellen, fange ich jede noch so kleine Fliege. Notfalls auch indem ich vorher das Bücherregal leerräume. Was stehen die blöden Bücher da auch im Weg rum.
Ab und zu spiele ich auch gern, aber möglichst nur fangen mit Peppino. Manchmal auch mit Garfield. Aber der will immer was von mir, obwohl er doch kastriert ist. Vielleicht mag er mich ja so gern, weil ich die erste hier war die ihn akzeptiert hat. Er durfte sogar ganz dicht neben mir schlafen. Ich bin halt eine wohlerzogene Katze und weiß was sich gehört.
Genau wie Peppino bin auch ich im März 2009 Mama geworden. Ich war aber 2 Tage schneller als sie. Leider habe ich eins meiner Babys verloren und eins mußte von Peppino adoptiert werden. Aber das war schon Ok so. Ich kam damit klar.
Ja, mehr gibt es über mich eigentlich nicht zu erzählen. Sollte mir noch etwas einfallen, dann schreib ich es dazu.

Mein Name ist Garfield. Manchmal auch Kerlchen. Früher hieß ich Sylvester. Aber meine Dosine hier meinte, das wäre ein bescheuerter Name. Und da ich ein rot-weißer EKH-Norweger-Mix bin, passte Garfield viel besser. Außerdem fiel der Dosine nichts besseres ein.
Wann ich geboren wurde, weiß ich nicht. Vermutlich im Frühsommer 2008. Im November 2008, da muß ich etwa ein halbes Jahr alt gewesen sein, eher sogar jünger, brachte mich Dosines Nachbarin aus Leipzig mit. Der Nachbarin wurde erzählt, das ich ein Findelkind bin. Absolut bösartig. Hätte jemanden ganz dolle das Gesicht zerkratzt und würde Mülleimer ausräumen. Die Leute wo ich war, konnten oder wollten mich nicht behalten und fragten meine Nachbarin, die in Leipzig zu Besuch war, ob sie nicht jemanden wüßte, der mich haben wollte. Sie wußte jemanden. Sagte niemanden ein Wort, packte mich ins Auto und nahm mich mit hierher. Dosine war ganz überrascht als die Nachbarin mit mir vor der Tür stand. Ob sie begeistert von mir war, kann ich nicht sagen. Na auf jeden Fall, damit es keinen Streit gibt, so sagten sie, nahmen sie mich erstmal mit ins Bad. Dort durfte ich dann endlich die Box verlassen. Wurde aber auch Zeit. Zum Glück stand da gleich ein Klo, welches ich dringend benötigte.
Die neue Dosine nahm mich danach auf den Arm und kuschelte mit mir. Ich bin nämlich ein ganz lieber und gar nicht bösartig. Ich glaube bei Dosine war es Liebe auf den ersten Blick. Bei mir allerdings auch. Wir gingen dann zusammen ins Wohnzimmer damit ich die anderen kennen lernen konnte. Aber die waren böse zu mir und haben mich angefaucht. Ich hatte ganz schön Angsta am Anfang. Ich war auch ganz traurig weil ich die nächsten Tage immer allein war und niemand, ausser die Dosis, sich um mich kümmerten. Nach ein paar Tagen habe ich dann einfach versucht eins der Mädels näher kennenzulernen. Dazu habe ich mich ganz dicht zu ihr gelegt. Und es dauerte auch nicht lange, da ließ mich Bambi, so hiße die Hübsche, ganz nah an sich dran. Freiwillig. Sie fing sogar an mit mir zu spielen. Das war richtig toll. Und da die anderen gesehen haben, das ich ein ganz lieber bin, tauten sie auch langsam auf und kümmerten sich um mich.
Irgendwann im Januar dann waren Bambi und Peppino dann so merkwürdig. Sie rollten sich ständig auf den Boden und miauten auch ganz laut und zeigten mir ständig ihren Popo. Ich dachte die wären krank und habe versucht sie auf dem Boden festzuhalten. Aber nur wenn Dosine nicht in der Nähe war. Die hätte nämlich geschimpft wenn sie das gesehen hätte.
Naja, irgendwann ging es den beiden Damen wieder besser. Nur wurden die plötzlich so dick. Dosine dachte zuerst die hätten vielleicht zu viel gegessen oder einen Blähbauch oder sowas. Aber dann hieß es plötzlich: ach du dickes Ei, Bambi und Peppino bekommen Babys. Keine Ahnung was das ist, aber das finde ich noch raus. Ich hoffe nur es nichts gefährliches. Ich mag die beiden nämlich sehr gern.
Ja, ich bin wirklich ein superlieber Kater. Dosine sagt sowas liebes wie mich hat sie noch nie erlebt. Ich war sogar ganz lieb als ich mit ihr zum Arzt musste. Keine Ahnung was der mit mir gemacht hat, aber ich war danach irgendwie wie besoffen und bin durch die Wohnung getorkelt. Naja, die Mädels mal wieder “krank” sind, halte ich die immer noch am Boden fest. Aber komischerweise werden die gar nicht mehr dick. Versteh ich nicht.
Spielen mag ich übrigens sehr gern. Egal womit. Es macht alles Spaß. Am liebsten aber mag ich es bei Dosine auf dem Arm zu liegen und an ihrem T-Shirt zu nuckeln.

Mein Name ist Pünktchen. Ganz oft aber ruft man mich Baby. Irgendwie bin ich das ja auch noch. Geboren wurde ich am 12. März 2009. Meine Mama ist Peppino und mein Papa ist Garfield. Geboren wurde ich in einem Zelt auf einem T-Shirt von Dosine. Leider hatte es meine Mama gar nicht einfach als wir geboren wurden. Zuerst kam meine Schwester Hilde. Und erst 2 Stunden später kam ich. Da war Mama schon so fertig, das sie sich kaum um mich kümmern konnte. Dosine mußte mich dann von meiner Mama abnabeln und mir helfen den Weg zur Milchquelle zu finden. Das erste was Dosine von mir gesehen hat, war das ich viel Schwarz habe – und eine weiße Schwanzspitze. Die fanden alle immer ganz lustig.
Bei meiner Mama, meiner Schwester und meinem Bruder ging es mir richtig gut. Wir waren eine tolle Familie. Auch Papa kam regelmäßig vorbei und legte sich ein Weilchen zu uns um uns zu wärmen, wenn Mama nicht da war. Irgendwann tauchte dann noch ein Halbbruder von mir auf, der an unsere Milch wollte. Naja, fanden wir zwar erst nicht so gut, aber dann haben wir ihm doch eine Quelle überlassen.
Mit meinen Geschwistern und Halbgeschwistern habe ich mich immer prima verstanden. Wir haben hier viel Dummheiten gemacht und sind überall hochgeklettert. Auch Hosenbeine. Dosine sah dann immer so komisch rot-weiß gestreift an den Beinen aus.
Viel zu erzählen gibt es über mich noch nicht. Ich bin ein kleiner Halbstarker, der aber meist ganz lieb ist und nicht allzu viel Dummheiten macht. Am liebsten bin ich in der Nähe von Stiefelchen, denn das ist mein bester Freund. Bei dem darf ich sogar noch an der Milchbar nuckeln. Da kommt nur nix raus. Aber egal. Ich brauch das halt noch.





